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Die erste inklusive IT- Academy Österreichs  Wir beseitigen Barrieren im IT-Sektor

Das übergeordnete Ziel der „inclusive IT-Academy“ ist es, allen Menschen, auch jenen mit Behinderungen, den Zugang zu Ausbildungen im IT Bereich und digitalisierten Lernformen massiv zu verbessern. Menschen mit Behinderungen erhöhen damit ihre Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und auf eine gleichberechtigte Teilnahme an der Gesellschaft. Die Wirtschaft erhält qualifizierte Fachkräfte, die dringend gesucht werden. Und das wiederum integriert Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt, entlastet das österreichische Sozialbudget und erhöht die heimische Wirtschaftsleistung.

Das Projekt „inclusive IT-Academy“ soll als Best- Practice-Beispiel dienen, das auf andere Ausbildungswege in und außerhalb der IT ausstrahlt, das aber auch Unternehmen ermutigt, vermehrt inklusive Arbeitsplätze zu schaffen.

Das Pilotprojekt:

Im Rahmen eines Pilotprojekts absolvierten im Zeitraum Jänner bis Mai 2019 zwölf Menschen mit Behinderungen (Asperger-Autismus, mobile Beeinträchtigung, Sehbeeinträchtigung, Hörbeeinträchtigung, chronische Erkrankung) und zwei Menschen ohne Behinderungen einen Lehrgang „Cisco Cybersecurity und Datenschutzgrundverordnung“.

Das Projekt „inclusive IT-Academy“ soll als Best- Practice-Beispiel dienen, das auf andere Ausbildungswege in und außerhalb der IT ausstrahlt, das aber auch Unternehmen ermutigt, vermehrt inklusive Arbeitsplätze zu schaffen.

Projektbeteiligte

Um interessierte und geeignete Kandidaten für das Projekt zu identifizieren, mussten insbesondere für die Zielgruppe Menschen mit Behinderung eigene Prozesse entwickelt und aufgesetzt werden. Dazu konnten etablierte Methoden aus dem Personalwesen herangezogen werden, die an die Anforderungen des Projekts aber auch an die Bedürfnisse der potenziellen TeilnehmerInnen angepasst wurden. Gleichzeitig war es ein Ziel des Pilotmodells, die TeilnehmerInnen, die den Kurs erfolgreich absolviert haben, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch dafür wurden spezielle Maßnahmen aus den Bereichen Praktika, Job-Placement und Onboarding entwickelt und aufgesetzt.

Für Bildungsinistutuionen und Unternehmen

Ein weiteres Ergebnis des Projektes ist der vorliegende Leitfaden. Dieser richtet sich an Bildungsanbieter, die ihr Kursportfolio um inklusive Angebote öffnen wollen, ebenso wie an Unternehmen, die inklusive Arbeitsplätze schaffen und Menschen mit Behinderungen beschäftigen wollen. Die folgenden Inhalte und Empfehlungen basieren auf den Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt, der Evaluation sowie weiterer Recherchen und Interviews mit involvierten Stakeholdern.

Wissenschaftliche Begleitung des Projektes

Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und einer unabhängigen Evaluierung durch Professor FH Dr. Rainer Loidl und Julian Sorgo vom Institut Sozialarbeit und Sozialmanagement an der FH JOANNEUM in Graz unterzogen.

Finden Sie hier eine Kurzfassung dieser Evaluation

Die Evaluierung zeigt einerseits, dass das konzipierte, inklusive Programmkonzept auf hohem Niveau umgesetzt werden konnte und ein zertifizierter Cisco-Abschluss erreicht wurde. Andererseits wird aufgezeigt, dass die zweite Zielebene, die TeilnehmerInnen in ein fixes Beschäftigungsverhältnis zu bringen, zum Zeitpunkt der Drucklegung des Leitfadens noch offen ist. Die in der Evaluierung aufgezeigten Sichtweisen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind in den Leitfaden ebenso eingeflossen wie die erfolgreichen Erfahrungen der Projektpartner zum Onboarding von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen. Die Studie empfiehlt ferner eine noch stärkere systematische und strukturelle Einbindung der beteiligten Unternehmen in den Ausbildungslehrgang zu einem noch früheren Zeitpunkt.

Inklusiver IT- & Bildungsdialog am 28. Juni 2019 im T-Center:

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, der Essl Foundation, Cisco Networking Academy, der HTL Rennweg wurde am 28. Juni 2019 im Wiener T-Center über neue Chancen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in der IT Branche diskutiert.

Die Veranstaltung richtete sich an Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, Unternehmensvertreter (speziell HR & IT Manager) und verfolgte das Ziel aufzuzeigen, dass die Digitalisierung für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen neue Qualifizierungs- und Beschäftigungschancen bietet. Und es wurden die dafür relevanten Erfolgskriterien aufgezeigt.

Hier geht’s zum Highlight Video und den Fotos: (in Bearbeitung)