KÜNSTLER*INNEN-WETTBEWERB

Im Rahmen des Corona-Denkmals der Hoffnung von Emmerich Weissenberger am Max-Reinhard-Platz schräg gegenüber des Großen Festspielhauses in Salzburg

Martin Essl, Gründer der Essl Foundation, sucht nach dem Zukunftspotential von Österreichs Kunstschaffenden. Er lädt ein, in kurzen Videoclips Mut und Hoffnung im Zusammenhang mit der Corona-Krise durch die Mittel und Sprache der Kunst zu thematisieren und weiterzugeben.

Als Beitrag zur Initiative „Art for a better world“, die mit verschiedenen Ausstellungen und Installationen den Salzburger Festspielbezirk bespielt, ist am 4. August eine 5 Meter hohe Lemniskaten-Skulptur aus Holz von Emmerich Weissenberger feierlich eröffnet worden. Das Corona-Denkmal der Hoffnung, gefördert und ermöglicht Martin Essl, dient für den gesamten August als offener und inklusiver Begegnungsort für Kunst & Kultur, mit verschiedenen Performances unter Rücksichtnahme auf Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen.

Das Corona-Denkmal der Hoffnung ist zudem Schauplatz und Rahmen eines für junge Künstlerinnen und Künstler ausgeschriebenen Wettbewerbs, ebenfalls auf Initiative und Ermöglichung von Martin Essl.

Die Corona-Krise trifft die Kunstszene besonders hart, es fehlen vielfach die klassischen Aufführungs- und Ausstellungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist Kunst das Sprachrohr für Ängste, Hoffnungen, Mut und Resilienz, und ein Grundbedürfnis des Menschen, wie nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt hat.

Das Corona-Denkmal der Hoffnung von Emmerich Weissenberger zeigt sich als offener, inklusiver und partizipativer Ort und Rahmen, um zu experimentieren, und starke, innovative Zeichen zu setzen für einen neuen Umgang und Zugang zu Kunst und Kultur in all ihren Ausdrucksformen.

Junge Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sind eingeladen, diesen Ort und Rahmen während der Jubiläums Festspiele bis Ende August 2020 zu nutzen, um Interaktionen mit und in der Skulptur durch-zuführen. Aufgabe ist es, in einer maximal 3-minütigen Live-Aktion, die auf einem Handy aufgezeichnet werden soll, Mut und Hoffnung im Zusammenhang mit Corona durch die Mittel und Sprache der Kunst zu thematisieren und weiterzugeben.

Folgende künstlerische Kategorien sind erwünscht und zugelassen:

  • Literatur (Lesung)
  • Performance (Tanz, darstellende Kunst)
  • Musik
  • Malerei/Fotografie
  • Visuals (Projektionen)

Im September 2020 werden die eingereichten Arbeiten von einer Jury bewertet. Den Gewinnern aus jeder der künstlerischen Kategorien winkt eine Philharmoniker Münze, gespendet von KR Heinrich Spängler, Präsident der Freunde der Salzburger Festspiele. Darüber hinaus wird eine Auswahl von Best-of Videos auf Social Media gepostet.

Deadline:

Einreichschluss ist der 30. August 2020.

Formale Kriterien:
– Begleittext: maximal 800 Zeichen
– max. drei Minuten
– Querformat
– Die Videos müssen zuvor auf YouTube oder Vimeo hochgeladen werden, um sie (via link) einreichen zu können. Sie müssen dort entweder veröffentlicht sein oder für Personen mit link zugänglich sein, und dürfen nicht privat gestellt sein.